Mertinger Höll

Mertinger Höll

Mit der Mertinger Höll westlich von Mertingen und südlich von Heißesheim gelegen hat die Gemeinde einen wahren Schatz der Natur direkt vor der Haustür. Seltene Tier- und Pflanzenarten wie das Braunkehlchen, der Große Brachvogel oder das Moorveilchen sind hier heimisch. Die "Mertinger Höll" mit 143 Hektar ist seit 1984 ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und bietet als zusammenhängende Fläche ideale Voraussetzungen für zahlreiche Arten. Die Fläche durchzogen von grünen Wiesen, Gräben, Tümpeln und kleinen Ackerflächen ist vor allem für Wiesenbrüter heute ein Paradies.
Der Weg dorthin war nicht immer einfach. So sollte die "Höll" zunächst ein Flugplatz sowie ein Standort für eine Magnetschwebebahn oder ein Atomkraftwerk werden. Lediglich die energischen Proteste des Bund Naturschutz, der Anwohner und der Landwirte konnten diese Pläne verhindern. Stattdessen zieht die Mertinger Höll heute Hobbyfotografen,Vogelkundler oder Spaziergänger an, die ein wenig Entschleunigung vom Alltag suchen. Beschilderte Wege führen die Besucher durch das Gebiet. Diese sollten der Natur zuliebe nicht verlassen werden.

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